Bewohnerinnen


Im Allgemeinen stammen die jungen Mütter, die im Zufluchtshaus Mantay leben, aus Landgemeinschaften, weit abgelegen von Siedlungszentren.  Die Wohnstätten, meist Lehmhäuser, liegen weit auseinander, haben kein Licht und kein fließendes Wasser.

Alle Familienmitglieder leben in einem Raum zusammen, meistens noch mit ihren Tieren wie z.B. den traditionellen Meerschweinchen.

 

Es gibt nur minimale Dienstleistungen, der Weg zu einem Telefon oder medizinischer Versorgung ist weit und das einzige  Beförderungsmittel ist ein Lastwagen, der vielleicht vorbei kommt.

 

In der Regel stammt die minderjährige Mutter aus einer Familie mit 2-6 Kindern. Die Mädchen werden auf andere Haushalte verteilt, um zum Lebensunterhalt der Familie beizutragen. In diesem fremden Haushalt übernimmt die Jugendliche schon mit 7-9 Jahren die Aufgabe einer Hausangestellten, schläft auch in diesem Haus und bezieht dafür ein sehr geringes Gehalt, oft bekommt sie gar kein Geld für ihre Leistung.

 

Fast alle jungen Frauen, die in Mantay leben, haben bereits einen Leidensweg hinter sich. Sie mussten entweder körperliche und seelische Misshandlungen mit ansehen oder auch selbst erleben. Alkoholmissbrauch und die Vernachlässigung seitens der Eltern, spielen dabei eine große Rolle.

 

Hier können Sie sich die Geschichte von Helena durchlesen und hier die von Martina.