Meistens spenden wir gerne und zwar dann, wenn wir sicher sein können, dass auch jeder Euro ankommen wird. Deswegen freuen wir uns, dass zwei Gründungsmitglieder von Mantay Peru e.V. in Cusco leben und ständig in engem Kontakt mit Casa Mantay stehen. Wöchentliche Besuche garantieren, dass Ihre Spende ankommt.



PROJEKT WASSERVERSORGUNG

In Cusco gibt es zwei, vom Wasserministerium akkreditierte Unternehmen, die Untersuchungen zu Grundwasser vornehmen dürfen und unter deren Verantwortung auch gebohrt und Brunnen erstellt werden dürfen. Beide Unternehmen haben Mantay einen Kostenvoranschlag für die "Investigation" gemacht, wobei Mantay sich für den augenscheinlich seriöseren entschieden hat. Die Untersuchungen sind abgeschlossen und man hat an zwei Stellen Wasser in 40 m Tiefe auf dem Grundstück in San Jeronimo gefunden, auf Seite 31 der beifügten Studie können Sie die Stellen sehen.

Notwendige Schritte zur Realisierung der Wasserversorgung für Casa Mantay

a) Erstellung der geforderten Unterlagen für das Genehmigungsverfahren samt Wasseranalysen zusammenzustellen und der Autoridad Nacional de Agua vorzulegen um die Lizenz zur Grundwassernutzung zu erhalten. (eine mündliche Vorabanfrage wurde positiv beantwortet)

b) die Finanzierung des Projektes soll über Spenden erfolgen

Benötigt wird eine Summe von ca. € 20.000, je nach Kurs.

Wir würden das Projekt gern so schnell wie möglich umsetzten und freuen uns natürlich auch über geringe Spenden freuen. Selbstverständlich erhalten Sie eine Spendenbescheinigung. 

Derzeitigen Situation der Casa Mantay:

Im Haus leben zurzeit 12 Mütter mit ihren Kindern zwischen 0 und 4 Jahren. Mittagessen wird für ca. 40 Personen gekocht, da alle Mitarbeiter, die Kinder der Mitarbeiter und noch einige Hortkinder (ehemalige Einwohner) in Mantay Mittagessen. Von Mai bis September herrscht Trockenzeit in Cusco, das heißt es regnet nicht und die, in diesem Jahr gut gefüllten, Wasserreservoirs der Gemeinde müssen bis mindestens Dezember, also bis die Regenzeit richtig in Gang ist, ausreichen. Seit Anfang September bekommen die Haushalte in San Jeronimo nur noch 2 Stunden, am frühen Morgen, Wasser. Diese Zeit reicht nicht aus, um die beiden vorhandenen 500 Liter Tanks zu füllen, da der Wasserdruck zu nieder ist. Bis am Morgen alle geduscht haben und die Babys gebadet sind, sind die Tanks wieder leer und zum Kochen muss Wasser von woanders her per Schlauch zur Küche geholt werden.